Change-Management
Projektbeispiel

Der Regionalstelle eines Finanzdienstleisters stehen nach mehreren Führungswechseln große Veränderungen bevor. In einer zweitägigen Kick-off-Veranstaltung stimmt Process One die Mitarbeiter auf die Zukunft ein.

Bedingt durch das Verhalten von zwei – inzwischen entlassenen - Geschäftsstellenleitern herrscht in der Niederlassung ein ausgeprägtes Bereichs- und Abteilungsdenken. Die Sekretärin des ehemaligen Geschäftsstellenleiters erweist sich als heimliche Chefin, die
rund 40 Mitarbeiter begegnen einander mit massivem Misstrauen. In dieser Situation setzt
der Unternehmensvorstand einen neuen – externen – Geschäftsstellenleiter ein. Zudem soll eine zweite Führungsebene eingezogen werden; unter anderem, um der bevorstehenden Ausweitung in der Region um zwei weitere Standorte und der damit einhergehenden Verdoppelung der Belegschaft Rechnung zu tragen.

Process One wird von der Unternehmenszentrale beauftragt, einen Workshop für die bestehenden Mitarbeiter durchzuführen. Hier sollen sie die Möglichkeit haben, mit der schwierigen Historie abzuschließen, eine Standortbestimmung vorzunehmen und sich
auf die kommenden Herausforderungen einzustimmen.

Als Sinnbild für die vier Bereiche lassen wir von den Mitarbeitern vier Flösse bauen. Mit diesen fahren sie anschließend hinaus auf den See, um Schätze zu bergen. Das Besondere: Jede Gruppe übergibt ihr Floß an die nächste Gruppe, symbolisch sind hier also alle gefordert, ihr Bereichsdenken zu überwinden. Im Anschluss an diesen erlebnisorientierten Teil diskutieren die Mitarbeiter, wie sie die gewonnenen Erkenntnisse in den Alltag retten können. Gemeinsam wird ein Ausblick auf die wichtigsten bevorstehenden Veränderungen für die Zukunft entwickelt und daraus – in einer leidenschaftlich geführten Debatte - drei Regeln der Zusammenarbeit abgeleitet. Die symbolisch-rituelle Bearbeitung des Themas tut allen Beteiligten gut, es entsteht die gewünschte Aufbruchstimmung.

Später wird uns berichtet, dass die Mitarbeiter – zurück im daily business - eigeninitiativ rote Karten verteilt haben, die jedem gezeigt werden, der die neuen Regeln missachtet. Und so nehmen nach und nach das Misstrauen ab und die Kooperationsbereitschaft zu. Zur weiteren Unterstützung des Veränderungsprozesses sind Abteilungs- und Schnittstellenworkshops sowie ein Abschlussevent nach dem ersten Jahr in der neuen Konstellation geplant.

 

Zurück....



Process-One